ANTIKINGS DES MONATS JUNI

Endlich schlendert eine Antiqueen an der Seite eines Antikings in unsere Ahnengalerie. Höchste Zeit. We proudly present: KAJAK – unsere Antikings des Monats Juni. Ein „elecoustic live duo from Berlin“, wie sie sich selbst voller Bescheidenheit nennen, Understatement at its best. Wir tragen dicker auf. Wo KAJAK zum Tanze aufspielt, da wackelt die Wand, da rappelt’s im Karton, da fliegen die Fetzen, da brennt die Luft, da… . Okay, reicht, wir haben verstanden, ihr habt’s verstanden.

KAJAK, das sind Kaja Magsam an den Drums und Bobby Soulo an den Turntables. Was die Entstehungsgeschichte des Duos angeht, könnte man meinen, da waren mit allen Wassern der Werbung gewaschene Major-Marketing-Heinis am Werk, Storytelling und so. Wir schwören aber beim Antiking: Genauso ist es passiert, wir waren Zeugen vor ziemlich genau fünf Jahren. (By the way, Happy Birthday KAJAK!)

Fête de la Musique, 21. Juni 2009, vorm besten Spätkauf Berlins. Der Sommer beginnt mit strömendem Regen. Und mit Bobby Soulo, der an den Turntables dem Wetter trotzt und elektronische Mucke auf die Reise durch Berlin schickt.

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Neben Bobby Soulo ein verwaistes Schlagzeug, im Publikum Kaja, Schlagzeugerin mit Leib und Seele (sorry, Floskelalarm, aber pointierter kann man’s in ihrem Fall tatsächlich nicht sagen). Kaja zögert kurz, schaut sich um. Drei Sekunden später greift sie nach den Sticks, um Bobby Soulos Beats zu begleiten. Drei Takte, vier Takte, das harmonische Zusammenspiel der Zufälle aka Arsch auf Eimer. Tanzen im Regen. Seit diesem Tag gibt’s KAJAK. Genug der vielen Worte, Boxen aufdrehen, abgehen. Mehr Mucke von KAJAK gibt’s hier.

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(Fotos: Cooperation Sebastian Pilles & Sascha Reymann)

Und hier noch eine treibende Live-Session von KAJAK aus der Maria in Berlin.

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